Jugendgottesdienst zum Thema Klima

Erstellt am 08.03.2020

Hat Gott Fieber?

Diesen etwas ungewöhnlichen Titel hatten sich die Teamer für den letzten Jugendgottesdienst zum Thema Klima ausgesucht. In einer gespielten Talkshow wurde deutlich, dass die Kirche einen klaren Auftrag hat sich für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen und in ein paar Jahren Jugendliche vielleicht keinen Schnee mehr kennen. Bei den Stationen, die die Gottesdienstgäste lebendig besuchten, konnte der persönliche ökologische Fußabdruck getestet werden, oder spielerisch das Schmelzen der Eisschollen und somit der verschwindende Lebensraum erlebt werden. An einer Station konnten die Sorgen und Ängste zum Klima aufgeschrieben werden, an einer anderen die Möglichkeiten, die jeder hat, sich einzubringen, um das Klima zu schonen. Ein kleines Video machte auf die Zusammenhänge weltweit aufmerksam. In der Predigt wurde anhand eines Schöpfungspsalms zusammen mit vielen Bildern zuerst die Schönheit der Schöpfung aufgezeigt. Ob Gott auch wohl manchmal in seinem „Fotoalbum“ der Erinnerungen blättert und sich erfreut, wie die Schöpfung einmal war – so fragte die jugendliche Predigerin. Und was haben wir daraus gemacht? Wie sieht die Schöpfung jetzt aus? Wird Gott krank, wenn er seine Schöpfung ansieht? Jetzt sind wir alle gefragt mitzumachen und etwas zu verändern. Gemeinsam können wir das schaffen. Engagiert und aufrüttelnd haben die Jugendlichen aus dem Vorbereitungsteam sich mit dem Thema beschäftigt und konnten die Besucher mitnehmen. Zum Ende wurden die Sorgen vor Gott getragen. Die Hilflosigkeit und Größe des Problems, das die jugendlichen Besucher erkannt haben, fand hier seinen Platz. Und da kann in einem Jugendgottesdienst im Fürbittengebet schonmal einfach "Sch*** Plastik" gebetet werden, wenn der Satz so weitergeht: "Gott wir sind traurig und ratlos, hilf du uns deine Schöpfungzu bewahren."

 ul