Impuls zum 2. Sonntag in der Fastenzeit

Im letzten Jahr haben wir Hoffnung gehamstert…leider sind die Vorräte ziemlich aufgebraucht…daher müssen wir für Nachwuchs sorgen.

Hoffnung säen kann man besonders gut an einem Donnerstagmorgen. Es bedarf nur ein paar Samen, etwas Nieselregen und ein bisschen Erde.

Es geht aber auch bei Sonnenschein mit einer Umarmung, bei Schneeregen mit einem Impftermin, bei leichtem Wind bei einer Radtour. Dabei kommt der Wind immer von vorne und pustet allen Missmut weg.

Hoffnung säen geht auch gut am Samstagmittag mit einem Telefonat oder beim Spielen am Nachmittag.

Bei Starkregen sät man Hoffnung am besten auf dem Sofa unter einer schönen Decke. Und nachts – da sät man Hoffnung im ruhigen Schlaf und mit guten Träumen.

Wenn ich es mir genau überlege – kann man Hoffnung auch montags, mittwochs und freitags säen. Auch dienstags und sonntags sollte die Saat aufgehen. Das Wetter ist eventuell auch nicht so wirklich wichtig – nur das Säen und genau Hinschauen sind unerlässlich.

 

Gott segne unser Säen und lasse die Hoffnung wieder wachsen.

 

Amen

UL