Die Idee für den heutigen Impuls verdanke ich einem unserer Konfirmanden. Es gab eine corona konform Konfirmanden Aufgabe (home office auch für Konfirmand*innen) – nämlich ein Holzkreuz mit einer hellen und einer dunklen Seite zu gestalten und an einer traurigen und einer hoffnungsfrohen Stelle zu fotografieren.

Und dann bekomme ich dieses Bild mit folgender Bildunterschrift

„Die Frau ist während Corona verzweifelt und findet nach einer Weile die Hoffnung in einer Blumenwiese... Sie hebt die Hoffnung auf und ist nicht mehr hoffnungslos“.

Wieviel Mut, wieviel Weisheit und wieviel Vertrauen steckt in diesen Sätzen.

Ein Perspektivwechsel schafft Hoffnung. Ja Corona ist blöd (für einen Jugendlichen in der Pubertät der zwischen homeschooling, ausfallendem Training und wegfallender Möglichkeit zu pubertären kleinen Freiheiten (z.B. vor dem Abendessen noch bei McD. etwas essen fahren) ist Corona vielleicht noch viel blöder als für mich als Erwachsene. Und TROTZDEM erblüht die Hoffnung.  Wenn wir gebückt durch die Woche schleichen und steigende Inzidenz Zahlen und traurige Nachrichten und die Sorge allgemein und ganz konkret uns niederdrücken, dann können wir dennoch eine Blume finden, die uns Hoffnung bringt.

Also macht die Augen auf und findet die Hoffnung – manchmal liegt sie auch auf der Erde rum!

Bleibt behütet

 

p.s. Danke an J. der mir das Bild, die Gedanken und die Erlaubnis zur Veröffentlichung geschenkt hat